2016 – Jubiläumsgrat – Ein Klassiker der Alpen

Mit der ersten Bergfahrt der Zugspitzbahn (die auf der deutschen Seite) ging es um 8:00 Uhr zum Gipfel des höchsten Bergs Deutschlands. Geplant war die Überschreitung des gesamten Jubiläumsgrates – also den Grat, der die Zugspitze und die Alpspitze verbindet. Alles in allem eine ambitionierte Tagestour. Bei dieser Tour ist das erklärte Ziel, an der Alpspitzbahn vor der letzten Talfahrt anzukommen, da man sich bei Erfolg den beschwerlichen und wenig spektakulären Abstieg erspart.

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Oben angekommen machten wir uns sofort auf den Weg. Die erste Stunde ging es tendenziell abwärts aber immer auf dem Grat. Highlight war hier eine Abkletterpassage im 3. Grad. Weiter ging es recht einfach und mit stetig atemberaubenden Blick nach Norden auf das Höllental. Im Höllental sah man bereits zu dieser Zeit eine Perlenkette an Bergtouristen, die sich gen Zugspitzklettersteig bewegten.

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Nach etwa 2/3 der Tour erreichten wir die Biwakschachtel, die in wunderschönem rot, sehr einladend, mitten auf dem Grat thront. Diese Biwakschachtel ist übrigens wunderschön, mit Matratzen sowie Decken für ca. 12-16 Leute ausgelegt und hat ein Bullauge aus dem man sicherlich herrlich den Sternenhimmel sieht. Noch ein Stückchen weiter fanden wir ein schönes Plätzchen mit 360° Blick für ein Vesper. Obergeil war, dass wir uns am Vorabend noch Spaghetti Bolognese mit Speck gekocht und mitgenommen hatten. Nudeln zu Vesperpausen auf dem Berg sind einfach immer ein unbeschreiblicher Segen.

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Nach der Pause machten wir uns auf zum letzten Drittel der Tour. Hier überschreitet man einen ca. 40m hohen fast senkrechten Turm. Dies ist wohl die Schlüsselstelle der Tour. Nach ca. fünfeinhalb Stunden erreichten wir dann die Alpspitze. Als wir uns beglückwünscht hatten, setzten wir uns noch eine Weile und schauten hinüber zu dem weit entfernten Startpunkt – die Zugspitze.

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Von der Alpspitze ging es dann über den ziemlich massiv mit Stahlbügeln ausgestatteten Klettersteig nach unten zur Alpspitzbahn. Hier genehmigten wir uns noch 2 Weizen, genossen den herrlichen Blick auf die Nordwand der Alpspitze und gaben uns einem Gespräch über die schönsten Eindrücke dieser Tour hin.

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Tobi, Robin und Ben

 

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