2017 – Schwarzwald Ultra Radmarathon

Nachdem einige Powders bei der Alb Extrem im Juni Laktat geleckt hatten und noch nicht genug davon hatten, ging es vergangenes Wochenende für diese fünf Radsportfreunde beim Schwarzwald Ultra Radmarathon (SURM) in Alpirsbach an den Start.

Da das Wetter nicht für kurze Trikots bestimmt war und es am Tag davor noch wie aus Eimern gegossen hatte, entschieden wir uns, von unserem Plan der 230 Kilometer-Strecke abzuweichen und die mittlere Strecke mit ihren 147 Kilometern zurückzulegen. Diese Entscheidung erwies sich im Nachhinein als absolut richtig, da die niedrigen Temperaturen neben den Anstiegen im schönen Schwarzwald ihr Übriges taten.

Außerdem war der Körper des ein oder anderen Powders noch damit beschäftigt den Vorabend (auf dem Pfälzer Weinfest) zu verarbeiten und ließ anfänglich noch keine Höchstleistungen zu. Spätestens aber nach den ersten 50 Kilometern konnte man sich beim Frühstück auf dem Höhenhäuser am abwechslungsreichen Buffet der Verpflegungsstation stärken und die erste Puddingschnecke in Kombination mit warmer Brühe zu sich nehmen.Mit neuem Antrieb ging es dann erstmal wieder flott bergab, um im Tal die besten Windschattenformationen in der Gruppe zu erproben, bevor der nächste Anstieg von über 600 Höhenmetern auf den Rohrhardsberg anstand. Langsam machten sich die Waden doch bemerkbar und wir arbeiteten uns Kilometer um Kilometer zur nächsten Verpflegungsstation vor, wo die belegten Brote und weitere Köstlichkeiten auf uns warteten.

Pannenfrei ging es anschließend auch die nächste Abfahrt hinab bis die restlichen „kleinen“ Wellen, die auf dem Höhenprofil der Strecke zu erkennen waren, zum „Wegpressen“ einluden. Die kleine Stärkung bei der dritten und letzten Verpflegungsstation, an der es dann auch endlich eine Kostprobe der örtlichen isotonischen Brauereispezialität gab, kam uns nochmal sehr gelegen.Durch Gegenwind wurden unsere Waden auf den letzten Kilometern nochmal stark strapaziert und es erwies sich erneut als klug die rotierende Rudelformation anzuwenden, um dem Wind die Stirn zu bieten und weiterhin mit dem Rad durch die Lande zu peitschen. Kurz vor Ende unserer Tortur von 147 Kilometern wurden wir dann noch mit Sonnenschein und einer letzten Abfahrt nach Alpirsbach belohnt, wo wir im Ziel mit einem fangfrischen Weizenbier der Klosterbrauerei empfangen wurden.

So haben wir den SURM erfolgreich hinter uns gebracht und konnten zufrieden vom wunderbaren Schwarzwald Richtung Heimat aufbrechen. Bis zum nächsten Mal, am 16. September 2018…

Das könnte Dich auch interessieren...