2015 – 1. Mai Premiumwanderung Karlsruher Grat

Während andere noch damit beschäftigt waren, ihren Rausch auszuschlafen, kamen insgesamt neun wanderlustige Powders der Aufforderung nach, den freien Tag gemeinsam zu nutzen. Ziel der Reise war diesmal der Premiumwanderweg Karlsruher Grat, offiziell der einzige „Klettersteig“ im Nordschwarzwald.
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Nachdem sich bis 11 Uhr morgens die Spreu vom Weizen getrennt hatte, ging es mit dem Auto (Danke nochmal an Franzi und Tim fürs Fahren) nach Ottenhöfen. Wer bis dato noch etwas verkatert daherkam, merkte spätestens auf dem Wandererparkplatz am Kieswerk, dass es wohl den ganzen Tag in Strömen regnen würde…
Nichtsdestotrotz ging es mit guter Laune dem Ziel entgegen, immerhin bot sich die einmalige Möglichkeit Raincover und Regenjacken bei 100% Luftfeuchtigkeit praxisnah zu testen. Nach rund 30 Gehminuten, vorbei am Edelfrauengrab und den Gottschlägbacher Wasserfällen mündete der Genießerpfad an der willkommenen Wegschenke, die für fast jeden einen Schnaps bedeutete.
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Als plötzlich ein weiteres Paar Wanderschuhe in einem der Tagesrucksäcke auftauchte, entbrannte sofort die Idee, die Schuhe nicht wie üblich paarweise zu tragen, sondern jeweils einzeln zu kombinieren. Aufgrund der widrigen Wetterbedingungen und in Anbetracht des anspruchsvollen Geländes sicherlich die optimale Lösung, um Grip und Stabilität zu vereinen…
Sodann verlief der Weg über den Klettersteig, der für das neunköpfige „Team Performance“ keine große Herausforderung darstellte. Neben zwei Feuersalamandern traf man hier den einzigen Vagabunden auf der gesamten Tour an.

Schließlich war der Aussichtspunkt Brennteschrofen erreicht, der weniger durch seine Aussicht überzeugte (Nebel), als durch die perfekte Rasthütte mit langer Holztafel, Plexiglasscheiben und überdachter Veranda. Endlich konnte ausgiebig gevespert werden­ und das im Trockenen! Auf die Speisekarte wäre so mancher Daheimbleiber sicherlich neidisch gewesen; jeder hatte einen Leckerbissen parat: neben diversen Käsesorten, Salaten und holländischen Stroopwafeln gab es fruchtigen Schnaps aus dem gigantischen Flachmann­ und natürlich Bier.
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Zufrieden ging es danach über einen rutschigen Serpentinenpfad ins Tal, wo nochmal ordentlich beim „Kiesbergsurfen“ gepowert wurde. Nass aber glücklich endete die Tour schließlich wieder am Ausgangspunkt.
Am nächsten Tag trafen sich nochmal rund die Hälfte der Teilnehmer zum Grillen im Fasanengarten und überlebten dabei nur knapp den Angriff der Maikäfer…

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