2016 – Isar Schlauchboottour

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Nachdem die Isar und der Sommer etwas unberechenbar waren, musste der erste angedachte Termin im Sommer leider gestrichen werden. Dafür machten sich an einem wunderbar sonnigen Samstag Mitte September gleich 15 Powders auf Richtung Isar Schlauchboot Abenteuer. Nachdem Johanna einen leichten Hang zur Gemütlichkeit vorausgesehen hatte, trafen wir uns vorsichtshalber schon um 08:35 damit wir es bis abends wieder in die Stadt schaffen konnten. (Laut Aussagen verschiedener Leute hätte man die Strecke in vier bis sechs Stunden locker schaffen können. Wir brauchten letztendlich ca. acht. Nachdem sich alle bekannten und nicht bekannten Gesichter gefunden hatten und David es schaffte in die Bahn einzusteigen ohne jemand mit den Paddeln zu erschlagen ging es dann auch los. In der Bahn wurden zunächst die besonders wichtigen Powder Quietscheentchen Maskottchen verteilt.

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Angekommen in Iching ging es Richtung Isar, wo (Emanzipation groß geschrieben) die Frauen die Boote aufpusten durften. Als endlich alle 3 Schlauchboote und das Kajak fertig waren ging es los (noch) mit viel Bier, einer Bierinsel und allen Schuhen, Paddeln und Quietscheentchen. Bei Sonne und mit viel Gesellschaft ging es gemütlich die Isar herunter – besonders nett waren die Einmann völlig unlenkbaren Boote (zumindest amüsant für uns) und der Captain, der seine Mütze leider noch an Sina verlor.

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Obwohl die meiste Zeit entspanntes Paddeln oder treiben lassen angesagt war gab es auch etwas Action zwischendurch so dass sowohl Pirat David als auch die anderen Boote ordentlich Einsatz zeigen mussten.

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Dabei gingen unter anderem Flip flops verloren (die heldenhaft von Aileen flussabwärts gerettet wurden),  unser Fünfer Boot verlor bei einer Gelegenheit leider den größten Teil des Biervorrats und war fortan bis zum Kiosk in Grünwald fast im Trauermodus. Auch die heldenhafte Rettung eines Paddels die zu einem fast Heiratsantrag führte sei an dieser Stelle erwähnt.  Das Kajak hatte es dabei bei den „Stromschnellen“ dank super Manövrierfähigkeit besonders leicht, während die großen Schlauchboote doch etwas aufpassen mussten. Zwischendurch machten wir Halt am Georgenstein, leider schon mit leerem Kameraakku, dafür aber mit einer gleich von zwei Männern aus den Fluten geretteten Sina und einem am anderen Ufer angeschwemmten David, der zur Belustigung des Rests einen kleinen Spaziergang durchs Gestrüpp machte.

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Danach ging es weiter – sehr entspannt und so gemütlich, dass wir uns irgendwann alle aneinander hängten und die Sonne genossen. Am Wehr  galt es dann später nochmal auszusteigen und die Boote zu tragen, dabei sei ein besonders begabtes Boot erwähnt, dass es schaffte beim Runterwerfen das Boot umgedreht landen zu lassen und die Inhalte über die Isar zu verteilen. Dem allgemeinen Spaß tat das aber keinen Abbruch und so ging es weiter Richtung Stadt, zur allgemeinen Belustigung der mehr oder weniger bekleideten Isarbadenden. Obwohl mit viel Einsatz alle sichtbaren Steine umschifft wurden, schaffte unser großes Schlauchboot mit dem aus der Ferne zugereisten Vinc leider das letze Wehr nicht leckfrei und so fanden sich zwar die zwei anderen Boote und das Kajak in Thalkirchen ein, aber auf den Rest wartete man vergebens. Abends trafen sich dann die besonders fitten Powders noch zum Abendessen mit etwas Bier und weiteren Getränken und ließen den Abend und die Nacht feiernd ausklingen. Alles in allem ein super Event, dass nächstes Jahr unbedingt wiederholt wird, am besten mit noch mehr Booten.

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